Rosenwurz - Die Heilpflanze gegen Stress und Depressionen

Rhodiola rosea (Rosenwurz) ist eine seit Jahrhunderten verwendete Heilpflanze, die als  Adaptogen und Mittel gegen Müdigkeit eingenommen wird.

Die Rosenwurz scheint Müdigkeitserscheinungen, die durch körperliche Aktivitäten ausgelöst werden, signifikant reduzieren zu können. Dies bezieht sich auch auf Stress und Burnout-ähnliche Symptome, sowie auf leichte physische Belastungen, die Müdigkeit hervorrufen.
In Bezug auf die Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit scheint Rhodiola nur bei untrainierten Personen tatsächliche Verbesserungen der Leistungsparameter zu bewirken. Bei bereits gut trainierten Athleten konnten bisher keine Effekte festgestellt werden.
Allerdings sind die Hinweise, dass Rhodiola gegen Müdigkeits- und Stresssymptome hilft, wenn die Symptome nicht durch körperliche Anstrengung hervorgerufen werden, gut belegt.


Wirkung von Rosenwurz

Depressionen

In Tierstudien konnte gezeigt werden, dass ein Rhodiola-Extrakt den Transport der Serotonin-Vorläufer Tryptophan und 5-Hydroxytryptophan ins Gehirn verbessert. Serotonin ist ein gut untersuchter Neurotransmitter, der bei vielen Prozessen im Gehirn eine Rolle spielt. Dazu zählen Muskelkontraktionen, die Regulation der Körpertemperatur, Appetit, Schmerzempfinden, Verhalten, Blutdruck und Atmung. 

Rhodiola rosea gegen Stress

Rhodiola rosea ist ein schon seit Langem bekanntes Adaptogen. Adaptogene sind Stoffe, die dem Körper helfen, besser mit Stress umzugehen und mit Belastungen besser fertig zu werden.

Muskuläre Erholung

Rhodiola rosea konnte in Studien die Erholungszeit der Muskeln nach Trainingseinheiten verkürzen. Dabei erhöht Rosenwurz die Menge von Enzymen, RNA und Proteinen, die für muskuläre Erholung wichtig sind.

Gedächtnis

Erste Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass Rhodiola rosea die Gedächtnisleistung und die Konzentrationsfähigkeit erhöhen. Es scheint so zu sein, dass Rhodiola die bioelektrische Aktivität im Gehirn stimuliert und so die Energiemenge im Hirn und das Gedächtnis verbessert.

Herz

Eine weitere mögliche Wirkungsweise von Rhodiola rosea scheint ein positiver Effekt auf das kardiovaskuläre System zu sein, insbesondere wenn dieses durch Stress belastet ist. Wie schon weiter oben erwähnt, scheint Rhodiola die Fähigkeit zu besitzen, die Konzentration von Stresshormonen zu reduzieren.

Immunsystem

Es gibt Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass Rhodiola das Immunsystem stärkt, indem es unter anderem positiv auf den Stoffwechsel wirkt. Außerdem wurde in Studien eine Erhöhung der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) festgestellt.

Einnahme und Dosierung



Die Einnahme von Rhodiola rosea bezieht sich hauptsächlich auf den Arzneimittel-Extrakt SHR-5, oder ein äquivalentes Konzentrat, welches aus 3 % Rosavin und 1 % Salidrosid besteht. Beim Kauf sollte also darauf geachtet werden, dass entweder SHR-5 oder 3 % Rosavin und 1 % Salidrosid enthalten sind.
Schon Dosierungen von 50 mg täglich zeigten sich als effektiv. Die übliche Menge liegt jedoch zwischen 288 und 680 mg täglich.

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